25.02.2019

Heilsam in Bewegung kommen - ein mobiles Wortgefecht

Poetry Slam zur Autofastenaktion 2019

Zum Auftakt der Autofastenaktion 2019 lassen wir uns von einem Poetry Slam auf die Welt nachhaltiger Mobilität einstimmen. Ein kreativ-engagierter Abend, an dem PoetInnen mit ihren Texten in Wettstreit treten und uns die Frage schmackhaft machen: Darfs ein bisschen weniger Auto sein?

Moderation: Rebecca HEINRICH, Autorin, Lyrikerin, Slam-Poetin, Schauspielerin, Lektorin und Stefan ABERMANN, Autor und Poetry-Slammer, Landesmeister 2018

Termin: Freitag, 8. März 2019, 19 Uhr, Haus der Begegnung Innsbruck

FixstarterInnen in diesem Wettbewerb sind:

Estha SACKL (Kärnten)

Christopher HÜTTMANNSBERGER (OÖ/Wien)

Katharina WENTY (Wien)

Stefan ABERMANN (Tirol)

Direkt vor Ort können sich auch noch einige Kurzentschlossene über eine offene Liste am Poetry Slam beteiligen.

Eintritt frei!

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Die Veranstaltung ist gefördert vom Land Tirol

einen Trailer zum Poetry Slam - gerdeht von Simon Baumgartner und Jonathan Schmid von der Ferrarischule (Innsbruck) unterstützt durch KlassenkollegInnen - ist zu finden unter:

https://www.facebook.com/hdb.innsbruck

 

Stimmen aus den christlichen Kirchen in Tirol zur Autofastenaktion:

 

Bischof Hermann Glettler, Diözese Innsbruck:

 

Eine zeitgemäße und nachhaltige Form christlichen Fastens ist die Aktion Autofasten. Diese Initiative motiviert zum Nachdenken über das eigene Mobilitätsverhalten. Neben einer Reduktion von Schadstoffen, Lärm und Treibhausgasemissionen sind gerade auf Kurzstrecken zu Fuß gehen oder Fahrradfahren kostenreduzierende und gesundheitsfördernde Alternativen zum Pkw. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, Car-Sharing oder Fahrgemeinschaften bieten auch die Chance für Begegnungen. Ich werde sie nützen. Ich lade Sie herzlich zur Teilnahme an der Aktion Autofasten 2019 ein. Leisten wir gemeinsam einen Beitrag zu mehr Lebensqualität und zur Schonung unserer Umwelt.

 

Erzpriester Aleksandar Stolić (Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in Innsbruck):

 

Die Aktion „Autofasten“, die vor 14 Jahren ins Leben gerufen worden ist, hat zum Ziel, die Treibhausgas Emissionen durch den bewusst eingeschränkten Autoverkehr zu sinken. Auf die Autofahrt zu verzichten bedeutet auf die alternativen Möglichkeiten zurückzugreifen: zu Fuß zu gehen, Radfahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Mit dem Autofasten hinterfragen wir unser Mobilitätsverhalten, bzw. die Notwendigkeit des täglichen Automobilgebrauchs und leisten dadurch gleichzeitig einen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz.

Durch die in Innsbruck verbesserte Infrastruktur von Fahrradwegen, der Busverbindungen und neugebauten Straßenbahn ist es möglich, ohne das Auto zu benützen und die Umwelt zu belasten, überall anzukommen. In Tirol leben wir in einer wunderschönen Landschaft und es ist unsere Pflicht, es für die nachkommende Generationen zu bewahren.

 

Superintendent der Diözese Salzburg-Tirol Olivier Dantine:

 

Der Name Greta Thunberg steht für das Engagement für mehr Klimaschutz. Ihrem Beispiel folgen inzwischen viele Schülerinnen und Schüler weltweit. Mit Nachdruck erinnern sie die Erwachsenen daran, wovor Wissenschaftler schon seit langem warnen: Es ist nicht mehr viel Zeit, das Ruder herumzureißen und die Klimaerwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Die Mobilität ist ein großes Thema in der Frage des Klimaschutz. Mit der Aktion Autofasten laden christliche Kirchen ein, Mobilität bewusst und Klimafreundlich zu gestalten: auf die Bequemlichkeit des eigenen Autos verzichten, umsteigen auf öffentlichem Verkehr oder das Fahrrad, auch einmal zu Fuß gehen. Gewohnte Wege zu verlassen bringt auch neue Perspektiven für jeden Verkehrsteilnehmer. Nicht zuletzt ist es auch ein Zeichen an die junge Generation: Wir sorgen uns um Eure Zukunft.

 

 

Ich benütze unseren kleinen Citroen C3 im Gemeindegebiet nur in unbedingt notwendigen Fällen (Transport von schwerem u. unförmigem Ladegut). Für Einkäufe (Lebensmittel u. kleine Materialien u. sonstíges) im Ort verwendet meine Frau und ich das Fahrrad inkl. zweier am Gepäcksträger befestigter Taschen mit relativ viel Fassungsvermögen. Mir wäre das Ein- u. Aussteigen sowie die Parkplatzsuche und das Warten auf die Einordnung in den fließenden Verkehr zu nervenraubend. Außerdem bin ich als Radfahrer hinsichtlich Kontakteknüpfen im Zentrum des Ortes wesentlich flexibler u. einfach näher beim Mitmenschen.
Herbert Ackerer
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at

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