28.05.2020 / Graz

Warum nicht mal mit dem Rad?

Eine bis Ende Juni durchgeführte Studie der Universität Salzburg möchte Methoden zur Verhaltensänderung in Bezug auf Mobilität testen. Die Methoden sollen helfen, Barrieren, die vom Radfahren abhalten, zu überwinden.

Wer dieses wunderschöne Wetter und die neu gewonnene Freiheit nach dem Lockdown nützen möchte, um einen Umstieg aufs Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zu wagen, oder wer schon mit dem Fahrrad unterwegs ist, es gerne aber noch mehr nutzen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, bei der Studie von Antonia Burger mitzumachen: Die Studie verfolgt das Ziel, Personen auf dem Weg zu mehr Radfahren zu begleiten und zu motivieren!

 

 

Die Steirerin Antonia Burger studiert Psychologie an der Universität Salzburg. Ihre Liebe zum Radfahren hat dazu geführt, dass sie sich in ihrer Masterarbeit der Frage widmet, wie man Personen dazu motivieren kann, auf das Rad umzusteigen und wie man ihnen helfen kann, mit den Barrieren, die sie vom Radfahren abhalten, umzugehen und diese zu überwinden.

Dabei ist sie auf die Interventionstechnik Mentales Kontrastieren mit Implementationsintentionen gestoßen, die eine bewährte Methode zur Verhaltensänderung darstellt. Bei dieser Technik geht es darum, sich aktiv ein Ziel zu setzen. Dann wird überlegt, was einen davon abhält, dieses Ziel zu erreichen. Und zum Schluss werden mögliche Lösungswege gesucht, diese Barrieren zu überwinden.

Um diese Interventionsmethode in diesem Kontext zu testen, braucht Antonia Personen, die sich dazu bereit erklären, bei der Studie mitzumachen.

Wie läuft das genau ab?  

1. Anmeldung unter der E-Mail Adresse antonia.burger@stud.sbg.ac.at.

2. Download der App PsyDiary im App Store oder Play Store.
3. Anmeldung mit dem Code, der nach der Anmeldung per E-Mail zugeschickt wird.
4. Startumfrage aufüllen (etwa 15-20 Minuten).

Und jetzt geht's los:

Zwei Wochen lang wird jeden Tag um 20 Uhr eine Erinnerung ans Handy gesendet, die an die tägliche Umfrage erinnert (höchstens 5 Minuten). Sie fragt im Wesentlichen die Verkehrsmittelwahl an diesem Tag ab.

Die Studie läuft bis Ende Juni. Die zwei Wochen sind bis dahin frei wählbar.

Wer kann teilnehmen?

Personen, die sich das Ziel gesetzt haben, aufs Fahrrad als Verkehrsmittel umzusteigen oder Personen die schon teilweise mit dem Fahrrad unterwegs sind, es aber gerne noch mehr nützen würden.
Personen, die das Fahrrad schon als Hauptverkehrsmittel nutzen, sind leider für diese Studie nicht geeignet, können diesen Aufruf aber sehr gerne an Verwandte, Bekannte, Arbeitskollegen, Arbeitskolleginnen und Freundinnen und Freunde weiterleiten.

Ich arbeite in Wien und fahre gerne mit den Öffis in die Arbeit.
Den Weg zum Bahnhof werde ich nun zu Fuß oder mit dem Fahrrad bezwingen, das Auto bleibt stehen!
Bernadette Spittaler
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kirchlicher Umweltarbeit
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