07.03.2019 / Graz

Fasten für ein gutes Klima in der Steiermark

Mit einer Sonderstraßenbahnfahrt am 7. März luden die OrganisatorInnen der drei Aktionen, das Welthaus der Diözese Graz-Seckau: Fleischfasten, Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Katholischen Aktion Steiermark: Autofasten, und die Katholische Frauenbewegung Steiermark: „Aktion Familienfasttag“ zum Kennenlernen der Fastenaktionen ein.

 

Mit an Bord waren unter anderem: Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz, Superintendent Wolfgang Rehner, Stadträtin Judith Schwentner. Sie sind sich einig: "Die drei Fastenaktionen stellen einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von CO2 dar und helfen den eigenen Lebensstil zu überdenken. Nicht auf den erhobenen Zeigefinger kommt es an, sondern auf die persönliche Handschrift". Stadträtin Elke Kahr, die leider kurzfristig verhindert war, lässt ausrichten, wie wertvoll die Kooperation mit den beständigen Aktionen sei. Für Unterhaltung sorgte Autorin Eva Schlegl, die humorvolle Kurztexte aus ihren Erfolgsbüchern „Hin und retour“ und „Ich esse!“ las. Dazu gab es schwungvolle Musik von der Band "Die Ausseer".

 

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Gestartet wurde am Jakominiplatz mit Fastensuppe. Grazer SchülerInnen begleiteten uns und präsentierten am Hasnerplatz ihre Gedanken, Fakten und Anregungen zum Autofasten auf selbst gebastelten Kärtchen und Plakaten. Die Jugendlichen haben sich im Vorfeld eingehend mit dem Thema Autofasten beschäftigt und selbst ihr Mobilitätsverhalten kritisch hinterfragt. So manches Elterntaxi bleibt jetzt zu Hause stehen. In Andritz verwöhnte das Fahrradcafe von Bicycle die Fahrgäste, auch eine Gruppe der kfb-Frauen stieg in der Laudongasse zu und fuhr bis zum Murpark und retour mit uns.

 

Dieses Jahr haben sich die OrganisatorInnen ein Leitthema ausgesucht: „Fasten für ein gutes Klima“. Sie wollen damit den Zusammenhang zwischen individuellem Verhalten und dem Klima in Bewusstsein rufen. Die Reduktion des Auto- und des Fleischkonsums sind aktive Beiträge gegen den Klimawandel und zur Verringerung des CO2-Ausstoßes. Vom Klimawandel sind besonders afrikanische Staaten betroffen, die es ohnehin schwer haben, auf diese Veränderung zu reagieren. Wie aktiver Umweltschutz und gleichzeitige Befähigung von Frauen gelingt, zeigt das Projekt WODSTA in Tansania, ein Projekt der Katholischen Frauenbewegung, „Aktion Familienfasttag“.

Ich fahre wöchentlich in 18 Schulen um den evangelischen Unterricht zu halten. Am Dienstag benutze ich öffentliche Verkehrsmittel (mit einer Nachbarin fahre ich zum Bahnhof und komme eine Stunde früher als erforderlich in Leoben an.
Wieder in Judenburg gehe ich zu Fuß zum Wohnort.)
Mehr Lebensqualität durch Bewegung,
einen besseren ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen ist meine Motivation.
Elke
Elke Ysopp
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

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