27.02.2019 / Graz

Zug um Zug für ein besseres Klima

Bischof Krautwaschl, Superintendent Rehner und Verkehrslandesrat Lang stellten sich anlässlich 15 Jahre Autofasten in der Steiermark für eine mobilen Sprechstunde in der S-Bahn zur Verfügung.

In der S1, Richtung Bruck an der Mur, gaben Bischof Wilhelm Krautwaschl, Superintendent Wolfgang Rehner und Verkehrslandesrat Anton Lang am Vormittag eine „mobile Sprechstunde“. Die Fahrt war gratis und alle Fahrgäste erhielten als Dankeschön fürs aktive Autofasten Brezen. Bischof Krautwaschl, Landesrat Lang und Superintendent Rehner informierten bei der Gratisfahrt persönlich im Zug über die Aktion Autofasten und die Vorteile klimafreundlicher Mobilität und standen für Fragen der Fahrgäste zu Verfügung.

 

Bischof Wilhelm Krautwaschl sagte „Beim Autofasten geht es darum, das Bewusstsein zu schärfen, wie denn Mobilität heute in Verantwortung für das Ganze der Welt sinnvoll gelebt werden kann. Ich möchte ermuntern, sich bewusster mit den Fragen rund um Mobilität auseinanderzusetzen. Es geht ja um die Zukunft im ‚gemeinsamen Haus Erde‘. Die Frage ‚Kann ich dies nicht auch erledigen, indem ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreise?‘ muss mir immer wieder selber bewusst werden.“

 

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Superintendent Wolfgang Rehner: „ Das Projekt Autofasten" ist für mich im Sinne der Schöpfungsverantwortung seit Jahren wegweisend. Hier geht es nicht um den moralischen Zeigefinger", sondern um kreative Lösungen zum Umweltschutz - um Mobilität, ohne unsere Umwelt und damit unsere Mitwelt zu belasten. Autofasten ist mir wichtig, um ein Zeichen zu setzen, dass die Welt auch für die nachfolgenden Generationen als lebenswerter Ort bewahrt werden kann. “

 

Landesrat Anton Lang: „Die Zeit des Autofastens stellt eine gute Gelegenheit dar, einmal eine Zeit lang mobile Alternativen auszuprobieren. Etwa unsere sehr gut ausgebauten steirischen Öffis. Oder einfach einmal wieder mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen. Das spart nicht nur Geld, es schont auch unsere Umwelt, ist gut für die Nerven und vor allem sehr gesund. Ich bin davon überzeugt, dass dabei viele Mitmenschen sehr positive Erfahrungen machen und das Auto künftig auch außerhalb der Fastenzeit öfter stehen lassen.

Mein Sohn hat schon mitgemacht und mir davon erzählt! Jetzt möchte ich das auch probieren!
Alois Murrer
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
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