Samstag 24. Juni 2017

  

Heilsam in Bewegung kommen

Autofasten

 

DANKE allen, die "Autofasten -Heilsam in Bewegung kommen"

entdeckt, genützt und unterstützt haben!

 

Die Aktion "Autofasten- Heilsam in Bewegung" ist eine Initiative der Umweltbeauftragten der Katholischen und Evangelischen Kirche Österreichs, die dazu aufruft, das eigene Mobilitätsverhalten in Richtung Nachhaltigkeit zu gestalten, um auch den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu erhalten.

Es geht darum, in der Fastenzeit umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternativen zum Autofahren auszuprobieren, d.h. gar nicht oder deutlich weniger Auto zu fahren und stattdessen Bahn, Bus, Fahrrad, Füße, Fahrgemeinschaften etc. zu nützen.

  

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Positives Beispiel: Auch im Winter 2016/17 mit den Öffis zu den Skitourenzielen im Großraum Innsbruck, Tiroler Oberland und Tiroler Unterland

 

Österreichweit werden über 70 % der Freizeitaktivitäten mit dem PKW durchgeführt, wodurch nicht selten Täler und Orte einem großen Verkehrsdruck ausgesetzt sind. Der Alpenverein Innsbruck hat es sich zur Aufgabe gemacht, die TirolerInnen und Tiroler verstärkt für eine umweltfreundlichen Fahrt in die Berge zu gewinnen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dazu legt der Alpenverein Innsbruck nun bereits zum 8. Mal die umfassende Broschüre „Skitouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Innsbruck, Tiroler Oberland und Tiroler Unterland“ für den Winter 2016/17 auf. Das zunehmende Interesse der Freizeitsuchenden, die immer häufiger Bus und Bahn für die Anfahrt zu den Tourenzielen wählen zeigt, dass die Investitionen der Verkehrsbetriebe zur laufenden Verbesserung des öffentlichen Verkehrsnetzes Früchte tragen. 

Pressetext Öffi- Broschüre 2016/17

 

 „Es gibt Formen der Umweltverschmutzung, durch die die Menschen täglich geschädigt werden. […] Dazu kommt die Verschmutzung, die alle schädigt, aufgrund des Verkehrswesens …“ (aus LS 20). „In einigen Ländern gibt es positive Beispiele von Erfolgen bei der Umweltverbesserung, wie […] Fortschritte in der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und anderes. Diese Aktionen lösen nicht die globalen Probleme, bestätigen jedoch, dass der Mensch noch fähig ist, positiv einzuschreiten.“ (aus LS 58) 

 

Früher habe ich gar nicht nachgedacht, ob es zur Erledigung meiner Wege mit dem Auto eine Alternative gibt. Heute schon. Ich gehe zu Fuß. Auch weitere Strecken und habe Spaß an der Bewegung.

Der Unterschied macht sich in meinem Körpergewicht bemerkbar. Immerhin in fünf Jahren 16 Kilo weniger. Ich kann mir die Schuhe zubinden ohne dabei fast zu ersticken. Mein BMI liegt bei 23 und mein Herzinfarktrisiko ist laut letzter Blutanalyse nur mehr gering.

Ich erinnere mich noch an die autofreien Tage mit den Pickerl hinter der Scheibe. Mein Tag war Mittwoch und es ging auch so. Das sollte wieder eingeführt werden. Aufgrund der Klimaveränderung ist heute mehr notwendig. Zum Beispiel: PKW mit ungeraden Kennzeichennummern fahren an ungeraden Kalendertagen und PKW mit geraden Kennzeichennummern an geraden Kalendertagen.

Das ist ja nicht so schwer zu verstehen und würde eine gewaltige Emissionseinsparung bringen.

Vielleicht wird was daraus.



Gruß

Christian
Christian Weishaeupl
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
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1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/