Samstag 24. Juni 2017

Testimonials 2017

 

Dr. Wilhelm Krautwaschl, Diözesanbischof Graz-Seckau

(Foto Jungwirth)

 

"Als Bischof bemühe ich mich, Schöpfungsverantwortung auch im täglichen Leben ernst zu nehmen. Autofasten ist ein Bestandteil eines zukunftsfähigen Lebensstiles. Darauf hat auch Papst Franziskus in seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ wiederholt hingewiesen. Sofern es für mich möglich ist, mache ich meine Fahrten im Großraum Graz mit S-Bahn und Bim. Der schöne Nebeneffekt dabei sind persönliche Kontakte und Begegnungen von Menschen."

 

 

 Sonntagsblatt

 

 Mag. Hermann Miklas, Superintendent Steiermark
(Foto Neuhold):

 

„Vor lauter Beschützen-Wollen vor den Gefahren des Verkehrs verhindern überbesorgte Eltern gerade, dass Kinder ein eigenverantwortliches Verhalten im Verkehr einüben können. Außerdem: Mir wäre das damals ur-mega-peinlich gewesen, von der Mama in die Schule gebracht zu werden. Sollten heutige Kinder da wirklich so anders gestrickt sein? Ich jedenfalls war als Sechsjähriger stolz darauf, dass mein bester Freund und ich schon nach wenigen Tagen Einschulung den einen Kilometer Schulweg alleine gehen durften. Die Grazer Kärntnerstraße war übrigens auch damals schon stark befahren.“

 

 

Leibnitz

 

Kan. Mag. Christian Leibnitz, Stadtpfarrpropst und Schulamtsleiter der Diözese Graz-Seckau (Foto Leibnitz):

 

„Schon als Schüler in den 60-er Jahren fuhr ich zusammen mit meinem Zwillingsbruder täglich  mit dem Fahrrad zur Schule, das wir nach unserem 12. Geburtstag zu Weihnachten geschenkt bekamen und gleich am großen Dachboden unseres Hauses durch unzählige Runden ausprobierten. Bis heute bin ich ein begeisterter Radfahrer.“

 

 

 Strasser

 

Anton Lang, Verkehrs- und Umweltlandesrat (Foto Frankl):

 

„In meiner Volksschulzeit Anfang der 60er-Jahre hat sich die Frage ohnehin nicht gestellt. Wir sind damals noch zu Fuß die rund 5 Kilometer von Leoben-Hinterberg über den Häusl-Berg in die Schule nach Leoben-Donawitz gegangen. Erst einige Zeit später stand auch ein Schulbus zur Verfügung. Ab dem 12. Lebensjahr - nach erfolgreich bestandener Radfahrprüfung - durften wir auch mit dem Rad auf den öffentlichen Straßen unterwegs sein, was den Weg zur und von der Schule erheblich erleichterte.“

 

 

 

Christoph Strasser, Gewinner Race Across America (Foto Kerschbaumer):

 

„Wenn es machbar ist, 5000 Kilometer mit dem Rad in acht Tagen zurückzulegen, dann kann wirklich jeder gesunde Mensch sein Auto öfters gegen das Fahrrad tauschen und somit die Umwelt entlasten und etwas Gutes für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit tun."

Autofasten ist für mich eine Lebenseinstellung, da ein Überleben vor allem für unsere Nachfahren nur mit sorgsamsten Umgang mit unserer Mutter Erde möglich ist. Leider hat unsere westliche Welt dafür viel zu wenig Verständnis und geht mit den Resourcen viel zu verschwenderisch um, anscheinend in der Annahme, dass der Kapitalismus und Luxus-Lebensstil unser Lebensziel sein kann. Die geringe Zahl der Erdenbewohner, die die Sinnlosigkeit dieses Strebens erkennen und in ihrem Bereich danach zu handeln versuchen sind leider in der Minderzahl, sodass unsere Generation eine Trendumkehr mit Sicherheit nicht schaffen wird.

Die Folgen werden einst gewaltig sein-kleine Ansätze hiezu(Gletscherschmelze, Hurrikans, Überschwemmungen, Trockenheiten) sind heute schon zu erkennen-trotzdem erfolgt ein Umdenken in den Verhaltensweisen der großen Industriestaaten und Wirtschaftsmanagern in viel zu geringem Maße, weshalb der globale Kollaps unaufhaltsam fortschreitet und letzlich zu einem Aussterben der Spezies Mensch führen wird.
Anton Koch
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/