Samstag 24. Juni 2017

 

 

Silbermedaille für Autofasten beim Umweltschutzpreis des

Landes Steiermark 2011!

 

Das Motto des Jahres 2011 lautete Umweltfreundliche Mobilität.

Insgesamt wurden 34 Projekte steiermarkweit eingereicht, darunter befanden sich spannende Projekte mit vielen neuen Ideen und kreativen Lösungsansätzen. Bei der Preisverleihung für das Jahr 2011 wurden zehn Projekte ausgezeichnet – sechs davon mit Dank- und Anerkennungsurkunden. 

 

Landesrat Dr. Gerhard Kurzmann konnte vier Hauptpreisträger auszeichnen:

1. Platz: Kleinregion Bad Gleichenberg –

    Projekt „GASTI: Das umweltfreundliche Mobilitätskonzept“

2. Platz: Katholische Aktion der Diözese Graz-Seckau –

    Projekt „Autofasten: Heilsam in Bewegung kommen“

3. Platz: Kindergarten Graz-Kinkgasse – Projekt „Ich kann Rad fahren“.

 

Den Anerkennungspreis für das beste Jugend- und Nachwuchsprojekt erhielt die Volksschule Stattegg für „BeGe: Bewusst Gehen“ - ebenfalls ein Kind von Autofasten;-)

 

Die Preisträger können sich über schöne Geldbeträge freuen, auch dürfen sie das Umweltzeichen des Landes Steiermark tragen.

  

 

(v.l.: Dr. W. Fischer - FA 13A, Dr. M. Ziegler - Autofasten, Mag. H. Opis-Pieber - Umweltbeauftragte, Mag. H. Putzer - Katholische Aktion, LR Dr. G. Kurzmann; Photo: Harry Schiffer, Photodesign)

 

 

 

 

Feinstaubalarm in der Steiermark

Autofasten dringender denn je! 

 

 

Feinstaub: "Klagen und Husten ist zuwenig"

Kirchliche Umweltverantwortliche in Graz appellieren an Politik und an Bürger, den Autoverkehr einzudämmen

22.11.2011


Graz-Wien (KAP) "Klagen und Husten ist zuwenig": Das hat Hemma Opis-Pieber, Umweltreferentin der Diözese Graz-Seckau angesichts der derzeit österreichweit hohen Feinstaubbelastung betont. Zulässige EU-Grenzwerte wurden seit Beginn der laufenden Hochdruckperiode mehrfach überschritten. Auch Michaela Ziegler von der ökumenisch getragenen "Initiative Autofasten" hat am Dienstag gegenüber "Kathpress" empört auf die gesundheitsschädigende Entwicklung reagiert: "Uns bleibt die Luft weg!" Da die verantwortlichen Politiker bisher säumig seien, "müssen wir Bürger und Bürgerinnen unbedingt etwas tun" und statt den Feinstaub produzierenden Autoverkehr zu verdichten auf "Öffis" oder Fahrrad umsteigen oder zu Fuß gehen, forderte Ziegler.

 

Auch Hemma Opis-Pieber plädierte für "Plan B" bei der Mobilität: "Den Autoschlüssel an das Schlüsselbrett hängen ist gar nicht so schwer." Alternativen zum Individualverkehr seien gerade in der momentanen Situation gefragt. "Wenn alle mitmachen, die grundsätzlich gerne atmen, ist uns allen geholfen", so die Grazer Umweltreferentin.

 

Die ökumenische Initiative "Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen" versucht schon seit 2005, den Österreichern Alternativen zum Autofahren schmackhaft zu machen. Und das mit zunehmendem Erfolg, wie die steigenden Teilnehmerzahlen der letzten Jahre beweisen. "Unabhängig vom positiven Beitrag zur Luftsituation berichten viele von einer Steigerung ihrer Lebensqualität durch mehr Bewegung und weniger Stress", so Opis-Pieber.

 

Umweltminister "nicht zuständig"

 

Experten warnen seit Tagen vor der hohen Feinstaubkonzentration in einigen Regionen Österreichs. Vor allem in den Ballungsgebieten Nord- und Ostösterreichs erreichen die Werte das bis zu Dreifache des EU-Grenzwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Umweltminister Nikolaus Berlakovich sind jedoch die Hände gebunden, teilte er am Dienstag im Ö1-"Morgenjournal" mit. Er sei in diesem Fall "nicht zuständig". Konkrete Maßnahmen gegen den Feinstaub falle in die Kompetenz der Bundesländer, der Bund habe mit dem "Immissionsschutzgesetz Luft" lediglich Rahmenbedingungen geschaffen. Dieses Gesetz verglich der Umweltminister mit einem Werkzeugkoffer: Die Bundesländer müssen daraus geeignete Maßnahmen wie Tempolimits, Fahrverbote oder reduzierte Winterdienste nehmen. "Hier müssen die Bundesländer einfach konsequenter sein", ließ Berlakovich wissen.

 

 Robert Mitscha-Eibl (Kathpress)

 

 

 

 

 

 

 

Hauptpreisgewinnerin 2011 in Prag

 

  

Diese Zeilen erhielten wir von unserer Gewinnerin des Hauptpreises von AUTOFASTEN 2011, nach ihrer Reise nach Prag! Ein herzliches DANKESCHÖN an die ÖBB, die die Bahnfahrt für diese Reise kostenlos zur Verfügung gestellt haben!

 

 

 

 

"Mich begleitet nicht nur das Glück den Hauptpreis gewonnen zu haben, sondern auch den Reisetermin so gewählt zu haben, dass er in die herrlichste Herbstzeit gefallen ist. (24.-28.9.2011)

Der Städteurlaub begann bereits 7km von meinem Heimatort Großriedenthal entfernt, in Ziersdorf. Gemütlich und pünktlich reisten wir über Gmünd/Ceske Velenice – Veseli nad Luznici nach Prag. In den fünfeinhalb Stunden Zugfahrt hatten wir (mein Mann durfte mich begleiten) genug Zeit und Muse uns mit dem Reiseführer und der Stadt vertraut zu machen.

Drei ganze Tage durchstreiften wir die Altstadt mit dem Altstädter Rathaus und der Teynkirche, spazierten auf dem Königsweg vom Pulvertor über die Karlsbrücke bis zur Burg, besichtigten und bestaunten den Veitsdom und den Königspalast, besuchten den tschech. Senat im Palais Wallenstein , wieder die Moldau überquerend entdeckten wir die Josefstadt mit dem jüdischen Friedhof und den Synagogen, bewunderten Jungendstilbauten in der Neustadt um am Wenzelsplatz.

Untertags genossen auf wir auf dem Altstädter Ring Kaffee und buntes Markttreiben und abends im Lokal zum Kloster Strahov  Bier aus eigener Brauerei und Böhmische Knödel.

Wir lernten Prag als überblickbare Stadt mit Charme, Kultur und viel Sehenswertem kennen und können allen empfehlen sich selbst davon zu überzeugen.

Herzlichsten Dank, dass wir die Möglichkeit hatten ganz unproblematisch Prag kennenzulernen.

 

Weiters kann ich allen empfehlen, den Spaß und das Gemütliche am Bahnfahren zu entdecken und nicht nur während der Fastenzeit zu nützen.

 

Liebe Grüße

Gerti Täubler"

Hauptpreis - Übergabe in Wien

Der diesjährige Hauptpreis - ein Wochenende für 2 Personen in Prag - geht an Gertrude Täubler aus Niederöstereich (Gebiet der Erzdiözese Wien). Frau Täubler freut sich sehr über den Gewinn: "Heuer habe ich leider kein Fastenticket für den Verkehrsverbund Ostregion gewonnen, trotzdem war für mich klar, dass ich das Autofasten wie jedes Jahr ernst nehmen möchte. Dass ich dann den österreichweiten Hauptpreis gewinne, an das habe ich nicht einmal gedacht..." Frau Täubler wird das Wochenende im September mit ihrem Mann in Prag verbringen. Das gesamte Team des AUTOFASTEN wünscht ein schönes Wochenende und dankt dem ÖBB Personenverkehr, der die Fahrkarte dafür zur Verfügung stellt. Im Bild überreicht Umweltreferent Gerhartinger (Erzdiözese Wien) Gertrude Täubler den Gutschein für das Wochenende in Prag.

Wir sagen Danke!

 

Autofasten 2011 ist wiederum sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Über 9000 Personen in ganz Österreich haben beim Autofasten mitgemacht! Wir danken allen Sponsoren, Kooperationspartnern und Unterstützer/innen sehr herzlich!

Gut angenommen wurde auch die Umstellung des Systems von "Anmeldung" zu "Unterstützen". So ist es für "Stammfaster" nicht mehr nötig, sich jedes Jahr neu anzumelden. Ebenso gefragt war der Online- Mobilitätskalender, mit dem die genaue Kilometer- und CO2-Ersparnis errechnet werden konnte. Eine genaue Auswertung erfolgt in den nächsten Wochen.

Dazu laden wir herzlich ein, den elektronischen Fragebogen auszufüllen - vielen Dank!

Die katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten Österreichs

 

 

 

 

Kärnten:

SchülerInnen der VS St. Ursula haben am 11. März gemeinsam mit Bischofsvikar Dr. Josef Marketz und  Vertretern des öffentlichen Verkehrs am Heiligengeistplatz in Klagenfurt die Autofastensaison 2011 eröffnet. In einer Strassenumfrage, die die Schülerinnen durchführten, zeigte sich das große Interesse der Bevölkerung am Thema aber auch die Unzufriedenheit mit den Angeboten des öffentlichen Verkehrs.  

  

Sandriesser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Fußgängerzone am Alten Platz haben Firmkandidaten der Pfarre St. Josef die Passanten zum Autofasten eingeladen und erste Bekanntschaft mit der öffentlichen Meinung gemacht. Auch ein wichtiger Schritt zum Erwachsenwerden...

 

  

Kleine.tv: Befragung zum Thema Autofasten

 

Salzburg:
Autofasten verteilte am Aschermittwoch 2011 an Staupunkten im Salzburger Morgenverkehr sowie in Hallein und Eugendorf 3.000 Bio-Äpfel und Autofasten-Karten. Unterstützt wurde die Aktion von Erik Schnaitl (fairkehr) und Peter Ebner (Katholische Männerbewegung). Die Reaktionen waren durchwegs positiv.

 

http://www.salzburg.com/nwas/video/index.php?vicid=807A585C8859669B92B26BC14023C724

 

 

 

 

 

Wien:

Johann Narrenhofer (ÖBB Erlebnisbahn) freute sich bei der Pressekonferenz am 9.3.2011 im Konferenzwagen der ÖBB Weihbischof Franz Scharl und Superintendent Hansjörg Lein begrüßen zu dürfen. Diese plädierten für mehr Kostenwahrheit in der Verkehrspolitik und für einen menschen- und schöpfungsfreundlicheren Verkehr.       Mehr ...

 

 

 

Autofasten Steiermark:

Wir eröffnetenn Autofasten 2011 am Freitag, 11. März mit „Wurscht und wichtig! Ein humorvoller Beitrag zum Klimaschutz“, mit den Kabarettisten Georg Bauernfeind und Manfred Linhart. Ort: Augustinum, 8010 Graz, Lange Gasse 2, Festsaal (1. Stock);

 

Leibnitz, Jahn, Opis-Pieber, Miklas, Mayer (von links) bei der Eröffnung

 

Bauernfeind (stehend) und Linhart

 

Autofasten Tirol und Salzburg:

9.3. 2011

Beginn des Fotowettbewerbs „Visionen einer nachhaltigen Mobilität“ für

Jugendliche (bis zum vollendeten 18.Lebensjahr)

 

10.3. 2011, 14.00- 17.30 Uhr, Bahnfahrt Kufstein-Innsbruck

Interdiözesane Auftaktveranstaltung mit Bischof Manfred SCHEUER,

Erzbischof Alois KOTHGASSER, Superintendentin Luise

MÜLLER, LR LHStv. Anton STEIXNER, Dr. Hermann KNOFLACHER

(Wien), den Umweltbeauftragten der Diözesen, VertreterInnen der Aktion

Verzicht, VertreterInnen der UnterstützerInnen/Sponsoren sowie

SchülerInnen des Paulinums Schwaz und PORGs Volders (angefragt).

 



10.3. 2011, 19.30 Uhr, Haus der Begegnung Innsbruck

Vortrag „Mythos Mobilität: Autofasten – Neues tasten: Gehzeuge“ mit

Em. UProf. Dr. Hermann KNOFLACHER, Inst. Für Verkehrsplanung, Universität Wien. Beitrag: EUR 7,-

 

 

Feinstaub: Grünen-Beschwerde bei EU wegen "unzureichender Maßnahmen"

VCÖ Initiative: Kindgerechter Verkehr statt Radhelmpflicht!

(4.3.2011) In Österreich ist geplant eine Radhelmpflicht für Kinder einzuführen. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass eine Radhelmpflicht nicht zu mehr Verkehrssicherheit führt, aber viele negative Nebenwirkungen hat.  Online-Petition "Kindgerechter Verkehr statt Radhelmpflicht!"

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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/