Samstag 21. Oktober 2017

 

 

Österreichweiter Hauptpreis der Aktion Autofasten

 

In die Obersteiermark ging heuer der österreichweit verloste Hauptpreis der Aktion Autofasten, ein einwöchiger Almurlaub für zwei Personen in einer Pension in Grünau im Almtal, Oberösterreich.

 

Wer autofastet gewinnt:

Gewinnerin Heidi Theißl (links), Bettina Wunder (Aktion Autofasten)

 

Für die glückliche Gewinnerin, Frau Heidi Theißl aus Trofaiach, kommt dieser Preis gerade recht: als passionierte Wanderin freut sie sich schon darauf, im Sommer gemeinsam mit ihrem Mann die wunderschöne Gegend im Almtal auf Schusters Rappen zu erkunden.

Die begeisterte Autofasterin ist auch sonst sehr sportlich unterwegs: sofern es das Wetter erlaubt, fährt Frau Theißl jeden Tag ca. 6 km mit dem Fahrrad in die Arbeit. Auch ihre sonstigen Besorgungen werden zu 90% zu Fuß oder mit dem Rad erledigt – ganz im Sinne der Aktion Autofasten.

Wir gratulieren herzlich zum Gewinn!


 

BUCHTIPP: "Totalschaden - Das Autohasserbuch" von Klaus Gietinger (1. Auflage April 2010)

Klaus Gietinger liefert allerneueste Fakten und Analysen zu den Folgekosten des Autoverkehrs und nennt Ross und Reiter. Wir alle sind Täter, doch einige sind es mehr: die Drogenbarone, die Dealer und die Junkies der weltweiten Kfz-Gesellschaft. Aber es gibt Hoffnung. Und Lösungen. Die werden hier vorgeschlagen: radikal und fundiert, pointiert und kompromisslos.

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Die seltsamen Auswüchse unserer Auto-Besessenheit:

 

AUTOMOBILE FRESS-SUCHT.
Der Schweizer Journalist und Fachbuchautor Hanspeter Guggenbühl wird am 15. April 2010, bei der Abschlussveranstaltung der Aktion Autofasten in der Diözese Feldkirch, einmal mehr deutlich machen, dass unsere heutigen Autos nichts weiter sind als "Energiefresser".

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Öffentlicher Verkehr - Weichenstellungen für die Zukunft

Öffentlicher Verkehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag zu Klimaschutz, Lebensqualität und Verkehrssicherheit.

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Frühlingserwachen für RadlerInnen

Die Temperaturen werden milder und die Tage länger - beste Voraussetzungen für den Start in die Radsaison. "die umweltberatung" gibt Ihnen Tipps für einen schnellen Radcheck.

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Autofasten Österreich - Interview mit Initiatorin Mag.a Hemma Opis-Pieber

Seit 2005 gibt es in Österreich eine besondere Form des Fastens: das Autofasten! Es geht dabei nicht darum, das Auto für 6 Wochen komplett wegzusperren - aber, wo immer es geht, Fortbewegungs-Alternativen zu finden. Hemma Opis-Pieber, Umweltbeauftragte der katholischen Diözese Graz-Seckau, erzählt über die Erfolgsgeschichte des Autofastens.

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Einblicke in den Alltag einer begeisterten deutschen Autofasterin: Ein Gespräch über den PKW-Verzicht

Anne Katz fährt einen Kleinwagen, wahrlich keine CO2 Schleuder, trotzdem bleibt ihr PKW vier Wochen fast unbewegt. Wasserkästen und Wochenend-Busfahrpläne sind ihre Herausforderung. WDR.de traf die Autofasterin im Zug.

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Autofasten und Radfahren: Critical Mass (26.02.10)

Als sauberes, leises und umweltfreundliches Verkehrsmittel verdient das Fahrrad einen weitaus höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft. Die Initiative Critical Mass versucht mit monatlich organisierten Radausfahrten in vielen Städten auf Hindernisse und Gefahren für Radfahrende im täglichen Straßenverkehr aufmerksam zu machen.

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Autofasten in der Stmk: Kinder stellen prominenten Persönlichkeiten Fragen (24.02.10)

„Haben Sie Angst vor Feinstaub?“, „Wie kommen Sie jeden Tag ins Büro?“ Oder: „Was tun Sie, damit wir Kinder gute Luft einatmen können?“, waren nur einige der Fragen, die die Schüler/innen der Volksschule Stattegg im Zuge der diesjährigen Autofasten-Startveranstaltung in Graz an die prominenten Gäste richteten. Weihbischof Lackner, Superintendent Miklas, LR Wegscheider, LR Edlinger-Ploder und Vizebürgermeisterin Rücker bemühten sich, den Kindern offen Auskunft zu geben.

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Autofasten in Kärnten: Jugendliche fordern Verantwortung (24.02.10)

In der Klagenfurter Fußgängerzone konfrontierten Jugendliche im Rahmen der Firmvorbereitung die Passanten mit den negativen Auswirkungen des Individualverkehrs und riefen zur automobilen Umkehr auf.

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Autofasten in Tirol: Autofahrer erstatten Anzeige (18.02.10)

Auf polizeiliche Anweisung wurde ein Transparent für die Aktion "Autofasten" vom Turm der Karlskirche entfernt.

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Schule in Tirol unterstützt Autofasten (17.02.10)

Schüler des privaten Oberstufenrealgymnasium in Volders untersützen mit einem selbstgemachten Transparent die Aktion Autofasten

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Autofasten in Eugendorf (Salzburg) (17. 02.10)

40.000 Autos fahren täglich durch den kleine Ort Eugendorf. Nun beginnen die Bewohner umzudenken. Ein Bericht von ORF Salzburg

 

 

 

Der Weltenwanderer Gregor Sieböck über´s AUTOFASTEN (11.02.10)

Auf seiner Vortragstournee durch Österreich sprach Gregor Sieböck mit Ernst Sandriesser (Aktion Autofasten) über das Gehen und die Geh-sundheit.

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Pressekonferenz in Wien

(9.02.2010) Autofasten und Fleischfasten sind ein zeitgemäßer Ausdruck der christlichen Fastengesinnung, sind die katholische und die evangelische Kirche überzeugt und laden zum bewussten Verzicht auf das Auto und den Fleischkonsum in der Fastenzeit ein. Mehr

 

Foto: Weihbischof Stephan Turnovszky, Werner Molik (Verkehrsverbund), Josefa Molitor-Ruckenbauer (Klimafairbessern), Markus Gerhartinger (Konferenz der Umweltbeauftragten)

 

Beitrag: Radio Stephansdom

 

 

 

 

 

ÖBB-Fahrplanwechsel 2010/11

Umweltbeauftragte kritisieren fehlendes Konzept für nachhaltige Mobilität

(10.12.2010) Wenig Erfreuliches finden die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirchen im Fahrplan der Österreichischen Bundesbahnen für das Jahr 2011.

Einzig die Entwicklung im Nahverkehr in den Großräumen Graz, Salzburg und Klagenfurt (S-Bahn-Projekte, Taktverkehr, moderne Züge) geht in die richtige Richtung, sonst ist leider wenig Positives im neuen Fahrplan zu finden. In Niederösterreich sticht bei der "Einstellungsorgie" vor allem die Wachaubahn zwischen  Spitz - Krems negativ heraus. "Hier wird ein bestehendes Bahnsystem, das bestens funktioniert und auch gut frequentiert ist, mit der Übernahme durch das Land einfach kaputt gemacht," ärgert sich der Umweltreferent Markus Gerhartinger aus der Erzdiözese Wien.  Die Linzer Umweltbeauftragte Lucia Göbesberger wundert sich, dass man zwar übermäßig in die direkte Verbindung zwischen Graz und Klagenfurt verbessert (Koralmbahn), die direkten Verbindungen zwischen der zweit- und drittgrößten Stadt Österreichs (Graz und Linz) aber einstellt.

Die Entwicklung, der sich im Fahrplan widerspiegelt, ist aus Sicht der Umweltbeauftragten Ausdruck einer verfehlten Verkehrspolitik in unserem Land. "Warum werden bei uns nach wie vor der straßengebundene Verkehr sowie das Flugzeug finanziell bevorzugt, obwohl die Bahn hier aus ökologischer Sicht klar die Nase vorne hat", fragt sich Umweltreferent Gerhartinger. Es gebe durchaus Beispiele, wo die Lenkungseffekte der Politik positiv gegriffen haben, wie z.B. im Wohnbau. Hier würde viel umweltverträglicher gebaut, gefördert und saniert. Leider gebe es im Bereich der Mobilität offenbar keine Konzepte und der Verkehr mit PKW und LKW nimmt weiter zu. Auch die jüngste Aktion der Güterverkehrssparte der ÖBB, die plötzlich mit dem Fahrplanwechsel faktisch rund ¼ ihrer Güterübernahmestellen im gesamten Bundesgebiet schließt, würde zeigen, dass der Straßengüterverkehr weiter im Vormarsch ist und die CO2 Emissionen beim Verkehr weiter deutlich steigen werden", warnen die Umweltbeauftragten.

Die österreichischen kirchlichen Umweltbeauftragten fordern daher

  • Sofortmassnahmen gegen Streckenstilllegungen bzw. Schließung der Güterübernahmestellen
  • Ein langfristiges Konzept zur Attraktivierung der Bahnlinien für den Güter- und Personenverkehr
  • Einhaltung der Verpflichtungen, die Österreich mit dem Kyotoabkommen eingegangen ist (z.B. CO2Ausstoß)
  • Kostenwahrheit im gesamten Bereich der Mobilität

 

Die Umweltbeauftragten führen seit 6 Jahren in der Fastenzeit die Aktion Autofasten durch,  an der sich bisher rund 15.000 Personen beteiligt haben. Dabei wird immer wieder der fehlende oder völlig unzureichende öffentliche Verkehr als Hinderungsgrund angegeben, warum abseits der Städte ein Umstieg vom Auto auch bei gutem Willen nicht umsetzbar ist.  Der neue Fahrplan ist ein weiterer Schritt in diese klimapolitisch aber auch regionalpolitisch fatale Entwicklung.

 

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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://autofasten.at/