Dienstag 22. August 2017

 

 

AutoFasten gewinnt den Mobilitätspreis des VCÖ 2005


Die ökumenische Initiative „Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen“ hat den Mobilitätspreis des VCÖ in der Kategorie „Vereine und Organisationen“ gewonnen! Der VCÖ schreibt in der Presseaussendung vom 30. 9. 2005:


Die Diözese Graz-Seckau gewann beim VCÖ-Mobilitätspreis die Kategorie der Organisationen, Vereine und Hochschulen. Gemeinsam mit der Katholischen Aktion und der Evangelischen Kirche wurde in der Fastenzeit zum "Autofasten" aufgerufen. "Wir wollen den Menschen die Alternativen zum Auto schmackhaft machen", beschreibt die Umweltbeauftragte der Diözese Graz-Seckau, Mag. Hemma Opis-Pieber, das Ziel. Die Aktion Autofasten ist auf großes Interesse gestoßen.

Frau Opis-Pieber und Michael Meyer vom Evangelischen Arbeitskreis für Umweltfragen nahmen die Auszeichnung entgegen.

  



Michael Meyer hatte bei der Auszeichnung den Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche A.B., Prof. Dr. Johann Georg Haditsch, vertreten.

Die Grazer Initiative wird 2006 in fast ganz Österreich stattfinden. Derzeit wird diese ökumenische Initiative, die gemeinsam mit den örtlichen Betreibern des öffentlichen Verkehrs koordiniert werden soll, vorbereitet.

Kritisch äußerten sich die Umweltbeauftragten Opis-Pieber und Meyer zu dem Vorhaben von Verkehrsminister Hubert Gorbach, auf bestimmten Streckenabschnitten österreichischer Autobahnen 160 km/h zuzulassen.

Es sei längst bekannt, dass hohe Geschwindigkeiten im Straßenverkehr nicht nur ein Sicherheitsproblem darstellen, sondern auch erhebliche Emissionssteigerungen, sowie Lärmbelästigungen mit sich bringen. Nachdem der Straßenverkehr schon jetzt 51% des aktuellen CO2 –Ausstoßes verursache, wurde der Vorstoß des Verkehrsministers mit völligem Unverständnis aufgenommen.



(Fotocredit Norbert Novak/VCÖ - Vordergrund: Die Preisträger Michael Meyer und Hemma Opis-Pieber Hintergrund: VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak, Staatssekretär Eduard Mainoni, Werner Wutscher (Generalsekretär des Umweltministeriums) und Wilhelmine Goldmann (ÖBB).


VCÖ (Wien, 30. September 2005) – „Autofasten“ hat beim VCÖ-Mobilitätspreis 2005 gewonnen! Staatssekretär Mainoni, der Generalsekretär des Lebensministeriums Wutscher, ÖBB-Personenverkehr Vorstandsdirektorin Wilhelmine Goldmann und der VCÖ haben gestern Abend im Technischen Museum Wien den VCÖ-Mobilitätspreis an die Gewinner überreicht. 209 Projekte wurden beim größten Wettbewerb für nachhaltige Mobilität eingereicht. Gesamtsieger wurde eine die Moedellschule Graz. Als beste Gemeinde wurde Schwaz in Tirol ausgezeichnet, die Verkehrsverbund Ostregion (VOR) hat vor der ÖBB die Kategorie der Verkehrsunternehmen gewonnen.

Jugendliche haben das höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr. Allein im Vorjahr sind bei Verkehrsunfällen in Österreich 17.434 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahre verletzt und 206 sogar getötet worden. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass die Jugendlichen im Auto sowie mit Moped und Motorrad das höchste Unfallrisiko haben. 72 Prozent der tödlich verunglückten Jugendlichen waren mit dem Auto unterwegs, weitere 17 Prozent mit Moped oder Motorrad. "Am sichersten sind Jugendliche mobil, wenn sie mit Öffentlichen Verkehrsmittel fahren", stellt VCÖ-Geschäftsführer Dr. Willi Nowak fest.

Deshalb hat der VCÖ den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis unter das Motto "jung.sicher.ökomobil" gestellt. 209 Projekte wurden eingereicht. Der Mobilitätspreis ist der größte Wettbewerb für nachhaltige Mobilität und wurde vom VCÖ in Kooperation mit dem Verkehrsministerium, dem Lebensministerium und der ÖBB durchgeführt.

  


Autofasten-Studie

Die Studie zeigt, was Autofasten bringt HIER

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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://autofasten.at/